27. Januar: Tag des Gedenkens

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus  → Im Zuge der hygienischen Auflagen während der Corona-Pandemie ist es leider nicht möglich, den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 als öffentliche Veranstaltung durchzuführen. Der 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag – bezogen auf den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs – und wird in Lutherstadt Wittenberg üblicherweise an der Stätte der ... Weiterlesen

Gestaffelte Gottesdienste

Die Verschärfung der hygienischen Auflagen bei der Durchführung von Gottesdiensten durch die Evangelische Landeskirche in Mitteldeutschland (EKM) im Zuge der Corona-Pandemie beschränkt den Teilnehmerkreis auf 25 Personen (ohne Mitwirkende). Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme an einem Sonntagsgottesdienst zu ermöglichen, staffelt die Stadtkirchengemeinde Wittenberg ihre Gottesdienstangebote. An den vier kommenden Sonntagen (24.1., 31.1., 7.2., 14.2.) werden halbstündige Gottesdienste um 10 Uhr und um 11 Uhr in der Stadtkirche Wittenberg und um 15 Uhr ... Weiterlesen

Publikation zur „Wittenberger Sau“

An der Stadtkircheninformation ist ein neuer Band zur Geschichte der Stadtkirche Wittenberg erhältlich:
Die „Wittenberger Sau“. Entstehung, Bedeutung und Wirkungsgeschichte des mittelalterlichen Reliefs der sogenannten „Judensau“ an der Stadtkirche Wittenberg (Kleine Hefte zur Denkmalpflege 15), herausgegeben vom Landesamt für Denkmalspflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, der Stiftung LEUCOREA und der Stadtkirchengemeinde Wittenberg, Halle 2020, 128 Seiten, 93 Abbildungen, Verkaufspreis 10,00 Euro.
Aus einer Vortragsreihe, die die Stadtkirchengemeinde Wittenberg und die Stiftung LEUCOREA im Jahr 2018 veranstaltet haben, ist ein informativer und reich bebilderter ... Weiterlesen

27. Januar: Tag des Gedenkens

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 

→ Im Zuge der hygienischen Auflagen während der Corona-Pandemie ist es leider nicht möglich, den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 als öffentliche Veranstaltung durchzuführen. Der 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag – bezogen auf den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs – und wird in Lutherstadt Wittenberg üblicherweise an der Stätte der Mahnung auf dem Kirchplatz mit einem stadtweiten Gedenken begangen.

Weil ein öffentliches Gedenken in diesem Jahr nicht möglich ist, ruft die Stadtkirchengemeinde Wittenberg dazu auf, den 27. Januar 2021 für ein persönliches Gedenken zu nutzen: etwa an der Stätte der Mahnung auf dem Wittenberger Kirchplatz oder an einem der vielen Stolpersteine im Wittenberger Straßenpflaster. Ein Netz vieler Einzelpersonen, die jeweils an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, kann zu einem gemeinschaftlichen Symbol für eine Gesellschaft werden, in der die Wahrung der Würde des Einzelnen im Mittelpunkt steht – im Rückblick auf die Geschichte und im Blick auf die Gegenwart.

Im Internet lassen sich weitere Informationen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus aufrufen, zum Beispiel auf der Seite der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (www.asf-ev.de).

Auskunft: Stadtkirchenpfarrer Dr. Johannes Block

Gestaffelte Gottesdienste

Die Verschärfung der hygienischen Auflagen bei der Durchführung von Gottesdiensten durch die Evangelische Landeskirche in Mitteldeutschland (EKM) im Zuge der Corona-Pandemie beschränkt den Teilnehmerkreis auf 25 Personen (ohne Mitwirkende). Um möglichst vielen Menschen eine Teilnahme an einem Sonntagsgottesdienst zu ermöglichen, staffelt die Stadtkirchengemeinde Wittenberg ihre Gottesdienstangebote. An den vier kommenden Sonntagen (24.1., 31.1., 7.2., 14.2.) werden halbstündige Gottesdienste um 10 Uhr und um 11 Uhr in der Stadtkirche Wittenberg und um 15 Uhr im Gemeindezentrum St. Martin angeboten.

Des Weiteren lädt die Schlosskirchengemeinde Wittenberg sonntags um 17 Uhr zu Musikalischen Abendgottesdiensten in die Schlosskirche Wittenberg ein. Zudem besteht an Werktagen die Möglichkeit, an Mittagsgebeten teilzunehmen, die jeweils um 12 Uhr in der Fronleichnamskapelle (montags), in der Stadtkirche Wittenberg (dienstags bis freitags) und in der Schlosskirche Wittenberg (mittwochs) gefeiert werden.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung für die gestaffelten Gottesdienste notwendig. Anmeldungen nimmt das Gemeindebüro der Stadtkirchengemeinde Wittenberg telefonisch (03491 62830) entgegen. Die Anmeldungen müssen wegen der weiteren Planung bis spätestens freitags um 12 Uhr eingegangen sein.

Gewiss wird es auch dazu kommen, dass eine Teilnahme an einem Gottesdienst nicht möglich sein wird. Das bedauert die Stadtkirchengemeinde Wittenberg ausdrücklich, lässt sich aber aufgrund der verschärften Bestimmungen nicht ausschließen. Die Stadtkirchengemeinde Wittenberg ist seit Beginn der Corona-Pandemie von Monat zu Monat bestrebt, geistliche Lichtpunkte inmitten der Lutherstadt Wittenberg zu setzen: durch eine offene Stadtkirche, durch Gottesdienste und Mittagsgebete, durch digitale Angebote, durch Christvespern unter freiem Himmel oder durch Turmblasen auf den Türmen der Stadtkirche. Die christliche Tradition ist ein wichtiger Anker im gesellschaftlichen Leben und verhilft zur Besinnung, zur Ermutigung, zur Solidarität. Nach biblischem Verständnis liegt immer auch ein heimlicher Segen auf Krisensituationen. Die Stadtkirchengemeinde Wittenberg ruft in äußerlich schwierigen Zeiten zur inneren Zuversicht auf, wie es Worte des Wittenberger Reformators Martin Luther empfehlen:

Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.

(Stand: 20.01.2021)

Publikation zur „Wittenberger Sau“

An der Stadtkircheninformation ist ein neuer Band zur Geschichte der Stadtkirche Wittenberg erhältlich:
Die „Wittenberger Sau“. Entstehung, Bedeutung und Wirkungsgeschichte des mittelalterlichen Reliefs der sogenannten „Judensau“ an der Stadtkirche Wittenberg (Kleine Hefte zur Denkmalpflege 15), herausgegeben vom Landesamt für Denkmalspflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, der Stiftung LEUCOREA und der Stadtkirchengemeinde Wittenberg, Halle 2020, 128 Seiten, 93 Abbildungen, Verkaufspreis 10,00 Euro.
Aus einer Vortragsreihe, die die Stadtkirchengemeinde Wittenberg und die Stiftung LEUCOREA im Jahr 2018 veranstaltet haben, ist ein informativer und reich bebilderter Publikationsband entstanden. Aus unterschiedlicher Perspektive fragen Fachautoren nach der Entstehung, Geschichte und Bedeutung des umstrittenen Reliefs, das sich seit dem Ende des 13. Jahrhunderts an der Fassade der Stadtkirche Wittenberg befindet. Die fachwissenschaftlichen Beiträge unter anderem aus kunstgeschichtlichem, theologischem, rechtswissenschaftlichem und memorialgeschichtlichem Blickwinkel werden durch ein Interview mit dem Reformationshistoriker Thomas Kaufmann, einen Essay des Historikers und Publizisten Michael Wolffsohn sowie eine Restaurierungsdokumentation des Reliefs ergänzt.
Die neue Publikation in der Reihe „Kleine Hefte zur Denkmalpflege“ versteht sich als ein Sach- und Informationsband auch im Blick auf die immer wieder aufflammende Diskussion um das umstrittene Relief. Die Herausgeber – das Landesamt für Denkmalspflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, die Stiftung LEUCOREA und die Stadtkirchengemeinde Wittenberg – erhoffen sich, dass der Publikationsband für eine Vertiefung und Versachlichung der Debatte förderlich ist.

Generalsanierung 2017

Aktuelles

27. Januar: Tag des Gedenkens

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 

→ Im Zuge der hygienischen Auflagen während der Corona-Pandemie ist es leider nicht möglich, den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021 als öffentliche Veranstaltung durchzuführen. Der 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag – bezogen auf den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs – und wird in Lutherstadt Wittenberg üblicherweise an der Stätte der Mahnung auf dem Kirchplatz mit einem stadtweiten Gedenken begangen.

Weil ein öffentliches Gedenken in diesem Jahr nicht möglich ist, ruft die Stadtkirchengemeinde Wittenberg dazu auf, den 27. Januar 2021 für ein persönliches Gedenken zu nutzen: etwa an der Stätte der Mahnung auf dem Wittenberger Kirchplatz oder an einem der vielen Stolpersteine im Wittenberger Straßenpflaster. Ein Netz vieler Einzelpersonen, die jeweils an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, kann zu einem gemeinschaftlichen Symbol für eine Gesellschaft werden, in der die Wahrung der Würde des Einzelnen im Mittelpunkt steht – im Rückblick auf die Geschichte und im Blick auf die Gegenwart.

Im Internet lassen sich weitere Informationen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus aufrufen, zum Beispiel auf der Seite der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (www.asf-ev.de).

Auskunft: Stadtkirchenpfarrer Dr. Johannes Block