21. Juni: Vortragsreihe mit Dr. Titze

Vortragsreihe der Stiftung LEUCOREA und der Stadtkirchengemeinde zum Schmähbild der „Judensau“-30 Jahre Stätte der Mahnung (1988 - 2018) Vier Vorträge werden dieses Jahr das Schmähbild der „Judensau“ unter unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchten. Die Referenten wollen damit die zuweilen sehr emotional geführte Auseinandersetzung um das mittelalterliche Relief auf eine sachliche Ebene heben und gegen eine populistische Instrumentalisierung dieses „Steins des Anstoßes“ eintreten. Die etwa 700 Jahre alte, 1988 zu einem Mahnmal umgedeutete Skulptur kann nicht isoliert betrachtet und bewertet werden, sondern nur in ... Weiterlesen

„Neues Glas, neues Licht, neuer Anfang“

„Neues Glas, neues Licht, neuer Zugang“ ist der Titel einer Broschüre, die jetzt von der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Wittenberg herausgegeben wurde und die sich mit den von Christine Triebsch gestalteten Fenstern im Südportal der Stadtkirche beschäftigt. Eingeweiht wurden diese bekanntlich zum Reformationstag 2017. Anlässlich der Präsentation der Broschüre am Donnerstagvormittag erinnerten der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Jörg Bielig und Stadtkirchenpfarrer Johannes Block allerdings auch noch einmal an die Genese des Projektes.
„Ich habe nach den Sternen gegriffen“, sagte Bielig da über die Anfänge ... Weiterlesen

Kirchensanierung: Aktueller Stand

Generalsanierung der Stadtkirche Wittenberg: Helfen Sie mit! >> Die Stadtkirche Wittenberg ist das „Juwel von Wittenberg“, heißt es in einem Reisebericht, der in einer Schweizer Tageszeitung erschienen ist. Das bauliche Ergebnis der Generalsanierung begeistert viele Wittenberger und Besucher der Lutherstadt. „Hier wurde jeder Euro gut investiert“, meinte eine Wittenbergerin voller Stolz, als sie ihre Gäste in die Stadtkirche führte. Mit der Einweihung der drei neuen Fenster in der Südvorhalle am Reformationstag wurden die Sanierungsarbeiten sichtbar gekrönt und abgeschlossen.

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Willkommen

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde versammelt viele Menschen an einem bedeutenden Ort der Kirchengeschichte. Die Hauptkirche der Gemeinde, die Stadt- und Pfarrkirche St. Marien, hat in aller Welt einen bekannten Klang. Hier predigte der Reformator Martin Luther (1483-1546) und wirkte Johannes Bugenhagen (1485-1558) als erster lutherischer Pfarrer. Hier begann die Tradition der evangelischen Gottesdienste in deutscher Sprache, mit Gemeindegesang und mit der Kommunion des Abendmahls in beiderlei Gestalt (Brot und Wein). Die Stadtkirche wird deshalb auch als die „Mutterkirche der Reformation“ bezeichnet. >> Weiterlesen

Generalsanierung 2017

Kirchensanierung: Aktueller Stand

Generalsanierung der Stadtkirche Wittenberg: Helfen Sie mit! >> Die Stadtkirche Wittenberg ist das „Juwel von Wittenberg“, heißt es in einem Reisebericht, der in einer Schweizer Tageszeitung erschienen ist. Das bauliche Ergebnis der Generalsanierung begeistert viele Wittenberger und Besucher der Lutherstadt. „Hier wurde jeder Euro gut investiert“, meinte eine Wittenbergerin voller Stolz, als sie ihre Gäste in die Stadtkirche führte. Mit der Einweihung der drei neuen Fenster in der Südvorhalle am Reformationstag wurden die Sanierungsarbeiten sichtbar gekrönt und abgeschlossen.

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Aktuelles

21. Juni: Vortragsreihe mit Dr. Titze

Vortragsreihe der Stiftung LEUCOREA und der Stadtkirchengemeinde zum Schmähbild der „Judensau“-30 Jahre Stätte der Mahnung (1988 - 2018)

Vier Vorträge werden dieses Jahr das Schmähbild der „Judensau“ unter unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchten. Die Referenten wollen damit die zuweilen sehr emotional geführte Auseinandersetzung um das mittelalterliche Relief auf eine sachliche Ebene heben und gegen eine populistische Instrumentalisierung dieses „Steins des Anstoßes“ eintreten. Die etwa 700 Jahre alte, 1988 zu einem Mahnmal umgedeutete Skulptur kann nicht isoliert betrachtet und bewertet werden, sondern nur in ihren baulichen, künstlerischen und (kultur-)historischen Zusammenhängen.

Zuerst sprach die Berliner Theologin und Reformationshistorikerin Prof. Dr. Dorothea Wendebourg am 19. April in der Stadtkirche St. Marien über „Luther und die Juden“. Martin Luther hatte sich 1543 mit der „Judensau“ auseinandergesetzt und sich v.a. in seinen Spätschriften antijudaistisch geäußert.

Es folgen:
21. Juni | 19:30 | Stadtkirche
Dr. Mario Titze, Halle, Dr. Insa Christiane Hennen, Wittenberg

Die Wittenberger „Judensau“ aus kunsthistorischer und historischer Sicht

15. August | 19:30 | Leucorea
Prof. Dr. Michael Germann, Halle

Die Wittenberger „Judensau“ aus juristischer Perspektive

12. September | 19:30 | Leucorea
Prof. Dr. Hans-Jürgen Grabbe, Halle-Wittenberg

Entsorgung von Geschichte aus dem Geist politischer Korrektheit?

Der Eintritt ist frei. beachten Sie bitte auch weitere Hinweise in der Presse.